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Männer 1 müssen zum Mitaufsteiger Fürstenfeldbruck am Sonntag - Rieger-Brüder fallen aus

28 Jan
Männer
Männer 1 überzeugen in der ersten Halbzeit, finden dann aber auf eine Manndeckung keine Antworten mehr im Angriff
Murnau – „Wir sind hier der TSV, wir sind hier der TSV“, tönte es von den Plätzen in der rappelvollen Hans-Burger-Halle. Denn zu feiern gab es an diesem Samstagabend nur für eine Mannschaft etwas: den TSV Murnau. Beim 29:22-Triumph gegen den TSV Partenkirchen war von einem normalen Handballspiel keine Spur. In der emotionalen Partie wurde von Beginn an jede erfolgreiche Szene frenetisch bejubelt.
Ja, die Handball-Verhältnisse im Landkreis waren diese Saison lange Zeit klar. Der TSV Partenkirchen hatte nicht nur früh in der Saison in eigener Halle den Bezirksliga-Neuling Murnau in die Schranken gewiesen, sondern auch in der Tabelle deutlich vor ihm gethront. Doch seither hat sich viel verändert: Partenkirchen schwächelt seit einigen Wochen. Und am Samstagabend ergab sich für Murnau nun sogar die Chance, mit einem Derbyerfolg am Widersacher vorbeizuziehen.
Die wollten die Murnauer beim Schopfe packen. Einer, der die Gäste früh entnervte, war Torhüter Lucas Scheffler – der Ex-Partenkirchner. Nach nur dreieinhalb Minuten testete TSVP-Coach Christoph Widenmayer mit seiner Faust die Beständigkeit der Hallenwand. Seine Mannen bissen sich an Murnaus Schlussmann die Zähne aus. Für dessen Vorstellung gab’s sogar Lob vom Gegner: „Er war einfach super.“ Scheffler sorgte nicht nur dafür, dass die Drachen in der Anfangsphase nur einen Gegentreffer zu beklagen hatten, sondern setzte mit präzisen Anspielen seine Kameraden im Gegenangriff immer wieder in Szene. Die 5:1-Führung nach sechs Minuten war die logische Folge.
Nur ließ sich der TSVP im Vergleich zu den vergangenen Spielen nicht aus der Ruhe bringen. Widenmayer trat als Mahner auf: „Weiter spielen! Es läuft doch, wir müssen nur die Dinger machen.“ Auch als Jannik Guggenmos bei einem weiteren Gegenstoß leichtfertig den Ball verlor, gerieten die Partenkirchner nicht in Panik. „Alles gut, weiter“, lautete die Devise. Dieser Fokus machte sich bezahlt. Mit seiner aggressiven Verteidigung brachte der TSVP die Murnauer in Bedrängnis und traf vorne munter aus dem Rückraum. Der Lohn: Valentin Müller warf die Gäste nach 23 Minuten das erste Mal in Front. Widenmayers Taktik – schnörkelloser Handball – ging auf. „Hey! Fang nicht an zu zaubern“, erinnerte er Franz Rieger an den Matchplan. Doch egal, welcher Rivale auf zwei Tore davon zog, keiner konnte sich entscheidend absetzen. Mit 12:12 ging es in die Kabine.
Doch gerade dort schlug offenbar die Stunde von Maximilian Dück. In seinem letzten Derby vor seinem Abschied im Sommer fand er die richtigen Worte. „Die Hektik tut uns einfach nicht gut“, sagte der Coach im Nachhinein. „Im Hinspiel sind wir an uns selbst gescheitert.“ Seine Handballer spielten in der Folge wesentlicher ruhiger, produzierten weniger Fehler und fanden in der Offensive eines ums andere Mal Lücken. Das zeigte Wirkung beim Gegner. Denn Partenkirchen fand überhaupt nicht mehr in die Partie, blieb achteinhalb Minuten ohne eigenen Torerfolg und zeigte auch noch Nerven. Mit unnötigen Fouls brachten sich das Team immer wieder selbst in Bedrängnis, und auch der Wille wurde von Minute zu Minute weniger. Widenmayer reagierte, stellte auf eine Sechs-Null-Verteidigung um, denn „für die aggressive Verteidigung hat uns einfach die Kraft gefehlt“.
Das spielte den Murnauern genau in die Karten. „Das liegt uns. Da kehrt das Selbstbewusstsein zurück“, betonte Dück. Die Gastgeber flogen nur so von Treffer zu Treffer, und die Köpfe der Partenkirchner sanken mit jedem weiteren. Sebastian Malik stand sinnbildlich für die Frustration. Neun Minuten vor dem Ende sah er aufgrund von Meckern die Rote Karte. Die Partie war da beim Stand von 25:19 längst entschieden. Und so genossen die Murnauer noch einen letzten Sturmlauf, vergrößerten den Abstand gar auf sieben Tore. Balsam für die geschundenen Seelen der TSV-Fans.
TSV Partenkirchen: Pasurka, Ritzer – Neuhaus (2), Bräu (1), Rieger, Guggenmos (3), Rieger, Müller (11), Ostler (1), Malik, Ober (6), Bouhamidi (2).
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