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12 Mär
Männer
Männerteam kämpft bis zuletzt gegen Tabellenführer Gröbenzell, scheitert am Ende aber vor allem an der eigenen Fehlerquote im Angriff
Gröbenzell - Im Vorfeld waren die Rollen klar abgesteckt. Auf der einen Seite der Tabellenführer der Bezirksliga, die HSG Gröbenzell-Olching, auf der anderen Seite ein Partenkirchner Team, das die vergangenen zwei Wochen nicht wirklich in einen Trainingsrhythmus gefunden hat. 20:29 (10:16) hieß es nach 60 Minuten. Klingt nach einem Klassenunterschied, war es aber nicht. "Die Höhe der Niederlage haben wir unserer eigenen Unfähigkeit im Angriff zu verdanken", ärgerte sich TSVP-Cheftrainer Bräu.
Dass die Partie wohl auch in Bestform nicht zu gewinnen ist, lernten die Gäste schon in den Anfangsminuten. Immer wieder brachte Gröbenzell ihren Kreisspieler gut in Szene. Klappte das nicht, waren die Rückraumspieler zur Stelle. Zudem: Die Gastgeber konnten während der 60 Minuten wirklich nach Belieben durchwechseln, ohne dass ein Qualitätsunterschied zu spüren war. War die erste Reihe draußen, kam mit Daniel Sattler einfach mal der zweitbeste Werfer der Liga zum Einsatz. Dauerfeuer auf TSVP-Torhüter Michael Hostmann, der allerdings mit einigen Glanzparaden einen sehr guten Tag erwischte und an diesem Tag mit Abstand bester Partenkirchner war. Erst nach einer Auszeit und einem 1:7-Rückstand fing sich der TSVP, holte Tor um Tor auf, hatte dann aber wieder eine Ladehemmung leistete sich zu viele einfache Fehler, die durch die HSG eiskalt bestraft wurden. Bräu wechselte munter durch, versuchte in der Abwehr die Gröbenzeller mit einer anderen Herangehensweise vor Herausforderungen zu stellen, aber Gröbenzell fand immer wieder eine Lösung.
Im zweiten Spielabschnitt konnten die Gäste den Rückstand zunächst stabil halten, ehe eine Zeitstrafe gegen Sebastian Malik das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber entschied. Neben der Unterzahl kamen noch technische Fehler, Fehlwürfe und fehlende Abstimmung im Angriff dazu. Letzteres war auch sicher dem Fehlen der beiden Spielmacher Christoph Widenmayer und Youngster Lukas Sauter zurückzuführen. Ahmed Bouhamidi gab sein Bestes auf dieser Position, ist aber eher der Vollstrecker auf den Halbpositionen. "Es hat eine ordnende Hand auf Rückraum-Mitte gefehlt", betont Bräu, der auch lobende Worte für sein Team hatte. Zu keiner Zeit habe sich das Team aufgegeben. Im Gegenteil. Gröbenzell sah sich im Laufe der zweiten der Halbzeit genötigt, nach drei Partenkirchner Toren in Folge eine Auszeit zu nehmen. Ein Zeichen, mehr nicht, aber immerhin gab man sich nicht kampflos geschlagen.
"Wir haben gesehen, an was wir arbeiten müssen", verspricht Bräu. Drei Wochen, drei ansehnliche Spiele und hoffentlich viele lehrreiche Trainingseinheiten soll es noch vor der Osterpause geben. "Ich habe richtig Bock, Ostern ohne Abstiegssorgen zu verbringen."
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