03 Nov
Hinten raus fehlt einfach die Kraft
Beim 20:24 kassieren Partenkirchens Frauen die dritte Niederlage in Folge - Offensive als Problem

01 Apr
Damen
TSVP-Frauen reisen zum zweiten Saisonspiel nach Kempten
Kempten – Hannes Bräu legt die Messlatte bewusst niedrig. „Wir wollen versuchen, ganz einfachen Handball zu spielen und Spaß zu haben“, betont der Coach der Partenkirchner Handballerinnen vor dem Gastspiel am Sonntag (13 Uhr) bei der SG Kempten-Kottern. Nach dem überraschenden, weil kampflosen Einzug in die Bezirksliga-Platzierungsrunde der Ränge eins bis vier gibt es wichtigere Dinge, als das nackte Ergebnis.
Das erkannte auch Bräu, der nach erfolgloser Suche den Trainerposten selbst übernommen hat. „Ich hab’ einfach gesehen, dass ich was machen muss, um dem Frauenhandball beim TSVP eine Chance zu geben und ihn am Leben zu erhalten.“ Und seine Arbeit scheint bereits erste Früchte zu tragen, denn die Frauen zeigen wieder vermehrtes Interesse am Training. So konnte Bräu zuletzt auch Stephanie Rieger wieder zu den Einheiten begrüßen. „Genau das freut mich“, betont der Coach. „Klar haben wir mit Barbara Grasegger, Amanda Waldmann oder auch Lena Rohrmoser ein paar Konstanten drin. Aber wer weiß: Vielleicht haben künftig ein paar mehr Lust, wieder zum Handball zu greifen.“ Darauf liegt der Fokus, Resultate sind zweitrangig. Das spiegelt auch Bräus Plan für die Partie in Kempten wider: Trainingsinhalte umsetzen, „dann schauen wir, zu was es reicht“. (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
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