12 Mär
Männer
Holpriger Start, souveränes Ende
TSVP-Herren auch ohne Coach Bräu erfolgreich - Müller und Ober-Brüder überzeugen
Garmisch-Partenkirchen – Es geht auch ohne den Coach: Die Handballer des TSV Partenkirchen ließen sich in Abwesenheit von Hannes Bräu nicht vom Meisterweg abbringen. Gegen Weilheim II feierte das Team einen klaren 37:23-Erfolg. „Über die gesamte Spielzeit sicher auch in diesem Ausmaß verdient", urteilt Thomas Pasurka, der seinen Nachfolger vertrat.
Wie im Vorfeld befürchtet, verlief der Start in diese Bezirksklassen-Begegnung etwas holprig. „Die Voraussetzungen waren ja alles andere als optimal", meint Pasurka. „Aufgrund der Faschingsferien hatten wir wieder mal keine Hallenzeiten und mussten uns auf zwei Ausdauereinheiten beschränken." Das Vorhaben, Weilheim mit schnellem, druckvollem Kombinationsspiel zu begegnen, stand erst einmal hinten an. Auch in der Abwehr gab es noch ein paar Abstimmungsprobleme, die die Gäste zu leichten Torerfolgen nutzten. Nach zehn Minuten hieß es lediglich 8:5 auf der Anzeigetafel.
Mit zunehmender Dauer erledigten sich viele der kleinen Probleme. „Es wurde besser", bestätigt Pasurka. „Wir bekamen immer mehr Zugriff auf die Gegenspieler." Bis zur Pause setzte sich der TSVP dann bereits auf 21:12 ab.
In Abschnitt zwei zogen die Partenkirchner ihr Ding dann wie gewohnt durch. Hellwach griffen die Handballer früh beim Gegner zu, erstickten viele Angriffe, mit Tempo gelangen auf der anderen Seite viele Treffer. Weilheim wusste sich oft nur mit Härte zu wehren. Gefiel Pasurka nicht. Anstatt zu klagen, pickte er aber lieber die positiven Dinge heraus. Er verteilte ein Sonderlob an die Youngster Valentin Müller sowie Moritz und Jonas Ober. „Sie haben alleine über die Hälfte unserer Treffer erzielt." (Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
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