22 Jan
Erstes Schicksalsspiel
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08 Jan
Männer
Partenkirchens Männerhandballer empfangen am Samstag (18 Uhr) im ersten Spiel des neuen Jahres im Oberland-Derby den TSV Weilheim
Das Jahr 2025, die Hinrunde? Abgehakt. Genauso denkt Coach Christoph Widenmayer, der sich und seinem Team direkt nach der letzten Partie des Jahres eine Handballpause verordnete. Kopf freibekommen. Abschalten. Das scheint über zwei Wochen lang gut hingehauen zu haben. Über eine Analyse der Hinrunde ist Widenmayer aber nicht hinweggekommen. Die bittere Erkenntnis: "Wir könnten auch im besten Fall bei 8-10 Punkten stehen." Zwei Mal den Sieg gegen Fürstenfeldbruck und auch Gilching verschenkt. Gegen die Topteams aus Gröbenzell, Kempten, Weilheim 45 nahezu gleichauf und dann ein wenig im Pech, dazu aber auch katastrophale Auftritte wie gegen die HSG Isar-Loisach und den TSV Landsberg. "Uns fehlte insgesamt einfach ein wenig die Konstanz", gibt Widenmayer zu. Verletzte, Kranke und dann traf es fast immer die Leistungsträger. "Wir konnten praktisch nie in Bestbesetzung antreten und das ist als Aufsteiger dann schon ein Handicap."
Zum Rückrundenauftakt treffen die Partenkirchen am Samstag (18 Uhr) in der Werdenfels-Arena auf den Oberland-Rivalen TSV Weilheim. Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in den vergangenen 30 Jahren. Bisher duellierte sich der TSVP nur mit der Reserve. Nie kreuzten sich die Wege mit der ersten Mannschaft. Beim Saisonauftakt hielt man mit den Weilheimern lange gut mit, erhielt auch lobende Worte vom Gegner, der einen starken Aufsteiger sah, dem man noch viel zutraute, der dann aber von Pleiten, Pech und Pannen verfolgt war.
Mit Sebastian Hofmann und Andreas Simon werden zwei Leistungsträger definitiv diese Saison aufgrund der Schwere ihrer Verletzung nicht mehr am Start sein. Gerade Hofmann als Youngster und Spielmacher ist kaum zu ersetzen. Während der Winterpause schaute man sich nach Verstärkungen um, die den TSVP evtl. kurzfristig für einige Monate aushelfen könnten, um Hofmann zu ersetzen. Vergeblich. "Wir bauen auf die aktuelle Truppe, die in einem guten Handballalter und motiviert ist", meint Widenmayer, der sich auch einige taktische Neuerung einfallen ließ und noch dazu Ex-Profi Andreas Simon als Co-Trainer gewinnen könnten. "Andi bringt so viel Know-How in den Verein, hat einen super Blick auf das Spiel und hilft uns enorm", sagt Widenmayer.
Entscheidend wird sein, dass entscheidende Spieler wie Max Wasielewski, Michel Neuhaus, Valentin Müller, Ahmed Bouhamidi und Torhüter Lucas Scheffler konstant Leistung bringen. "Nur dann haben wir eine Chance", ist sich Partenkirchens Trainer sicher.
Gegen den Oberland-Rivalen erwartet man eine gute Fankulisse und es ist einfach Handballzeit im Januar. "Der Samstagabend gehört uns. Die Männer-EM steht vor der Tür, wir bieten viel Action und Spannung", freut sich Hannes Bräu, sportlicher Leiter der Partenkirchner Handballer.
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