05 Apr
Es geht bergauf!
Sportlich fällt das Fazit für die Männer 2 eher bescheiden aus: ein Sieg, sonst nur Niederlagen. Trotzdem: Der Trend zeigt nach oben und das liegt auch am neuen Trainer

31 Mär
TSV Partenkirchen II - HSG Isar-Loisach II 33:30
Mit einer couragierten Leistung im letzten Heimspiel des Jahres holen Männer 2 gegen die HSG Isar-Loisach 2 ihren ersten Saisonsieg
Endlich haben sich die Spieler und Verantwortlichen der „Zwoaten“ Herrenmannschaft für die fleißige Trainingsbeteiligung und den guten Mannschaftszusammenhalt belohnt. 33:30 gewann man am Samstag vor eigenem Publikum gegen die HSG Isar-Loisach 2. Mehrmals war man diese Saison schon knapp an einem Punktgewinn dran, jetzt hat es endlich geklappt.
Als die Sirene nach 60 Minuten ertönte, kannte die Freunde keine Grenzen. „Das war zum Saisonabschluss wichtig und freut mich für die Jungs. Vor allem auch, dass die Mannschaft gesehen hat, dass sie mit einfachem Handball auch erfolgreich spielen kann. Das müssen sie jetzt nur verinnerlichen und konstanter abrufen“, resümiert Spielertrainer Dominik Suttor. Nach einem Rückstand am Anfang des Spiels konnte man eigentlich konstant fast 60 Minuten einen knappen Vorsprung halten. Man nahm ab der Mitte der ersten Halbzeit den größten Spieler der HSG in Manndeckung und konnte so dem Angriffsspiel des Gegners den Spielfluss nehmen. Selber schaffte man immer wieder durch konstantes Stoßen, verschiedene Spieler freizuspielen, was man auch an der Aufteilung der Tore sieht. Das ganze Team war gefährlich. Das Ergebnis hätte sich auch höher ausfallen können, aber durch unnötige Strafzeiten in der zweiten Halbzeit und vielen Fehlwürfen, blieb es trotz Führung spannend bis zum Schluss. „Wir konnten den Sieg souverän nach Hause fahren, weil wir nur teilweise hektisch wurden. Da dachte ich, hoffentlich werden die Jungs jetzt kurz vor dem Sieg nicht wieder nervös, aber das haben sie stark gemacht und danach konnten wir zurecht ordentlich feiern“ so Dominik Suttor.
Schon Sonntagmittags ging es zum Nachholspiel nach Alling. Nicht viel Zeit für Regeneration. Man merkte von der ersten Minute an, dass bei fast jedem Spieler der Kopf und vor allem der Körper nicht da waren. Verständlich war man nicht auf Augenhöhe, da es natürlich auch nicht alltäglich ist, zwei Spiele in unter 24 Stunden zu haben. Suttor hatte für seine Spieler zum Teil Verständnis: „Da nehme ich die Spieler natürlich in Schutz. Was dann leider aber gerade wegen dieser schwierigen Situation nicht geht, ist das einige Spieler im Vergleich zum Vortag sehr eigenwillig gespielt haben. Da fühlt man sich teilweise machtlos, wenn jeder macht, was er will. Da müssen manche auch an ihre Mitspieler denken.“ Über das Ergebnis legen wir das Tuch des Schweigens und kann bei Interesse gerne beim Gegner nachgelesen werden.
Als Saisonfazit kann man trotzdem sagen, dass die Formkurve nach oben zeigt. Die Motivation und der Zusammenhalt sind immer da gewesen. Man wird den Sommer ordentlich trainieren, um weitere Schritte nach vorne zu machen. Dazu hofft man auf weniger Verletzte und sonstige Ausfälle bei Schlüsselspielern. Hält sich dann jeder Spieler noch etwas mehr und konstanter an die Vorgaben, steht einer erfolgreicheren Saison nichts im Wege.
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