05 Apr
Aufstiegsrelegation verpasst, Selbstvertrauen gewonnen
Auch wenn Partenkirchens Frauen 2025/26 knapp die Aufstiegsrelegation verpasst haben - das Team um Coach Georg Friedrich ist die Überraschung der Saison

05 Feb
Damen
Partenkirchens Handballfrauen stehen in der Bezirksliga sechs Spieltage vor Ende auf Platz 2 und sind ein ernsthafter Aufstiegskandidat
Vor drei Jahren stand der Frauenhandball in Partenkirchen vor dem Aus. Team vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet, es fehlte an Nachwuchs, an einer Idee, einfach an Personal. Seither muss man die Entwicklung des TSVP-Frauenteams als Erfolgsstory bezeichnen, die vor allem mit zwei Namen verbunden ist: Georg und Katrin Friedrich. Selbst als wochen- und monatelang nur sporadisch fünf oder sechs Spielerinnen zu den Übungseinheiten kamen, gaben beide nicht auf. Der „Jörgi“ kümmerte sich um anspruchsvolles Training, während Tochter Katrin bis heute die Organisation der Mannschaft steuert. Ein Duo, ein Konzept, das passt und dem sich immer mehr Spielerinnen anschlossen.
Sechs Spieltage vor Ende der Saison kann man jetzt sagen: Partenkirchens Frauenhandballerinnen sind ein ernsthafter Anwärter auf die ersten zwei Plätze in der Bezirksliga und damit für den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Eine Tatsache, von der Friedrich noch gar nichts wissen will. „Darüber redet bei uns keiner.“ Noch sind genügend Partien zu absolvieren. Vieles kann sich noch ändern, aber über eine Tatsache kann man nicht hinwegsehen: Bis auf die wirklich harten Konkurrenten wie Herrsching oder Gaißach konnte man alle anderen Teams meist sogar souverän besiegen. Selbst enge Spiele wie gegen Bad Tölz vor Weihnachten wurden mit viel Kampfgeist am Ende gewonnen.
Die Erfolgsserie der Frauen ist stark mit dem neu aufgebauten Kader verbunden, der neben Ex-Bundesligaspielerin Katrin auch weitere Spielerinnen in der Offensive für viele Tore sorgen, genannt seien an dieser Stelle Christine Zupancic oder auch Julianne Rinne. Selbst als alle zwei Torhüterinnen ausfielen, fand man mit Martina Bräu eine Feldspielerin, die sich mutig zwischen die Pfosten stellte und durchaus auch zum Erfolgsfaktor wurde. Nebenbei wächst der Kader. Über das Jahr hinweg kam mit Franziska Barth eine Linkshänderin dazu, im Schlepptau auch noch Schwester Antonia. 2026 werden nun auch erste Spielerinnen aus der talentierten weiblichen B-Jugend spielberechtigt. Sicher ist, dass auch über diese Saison hinaus Georg Friedrich als Trainer erhalten bleibt. „Solange mindestens fünf Spielerinnen im Training sind, mache ich es“, betont er.
Ein Punkt, der in der Schlussphase der Saison noch entscheidend werden könnte: Den zwei Auswärtsspielen stehen gleich vier Heimspiele gegenüber. Sollte es in den letzten zwei Spielen um alles gehen, wird wohl auch die Werdenfels-Arena mit vielen Zuschauern ein Faktor werden, um die jüngste Erfolgsgeschichte Frauen zu einem ersten Höhepunkt zu führen.
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