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Den Tabellenführer lange geärgert
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11 Dez
TSV Partenkirchen - HSG Isar-Loisach 29:36
Partenkirchens Männerteam liefert beim Nachholspiel gegen die HSG Isar-Loisach eine desolate Leistung ab und wartet weiter auf einen Befreiungsschlag – Saisonaus für Sebastian Hofmann
Es war nicht der Jahresabschluss, den man sich bei den Handballmännern des TSV 1899 Partenkirchen erhofft hatte. Im Nachholspiel gegen die HSG Isar-Loisach setzt es für die Mannschaft von Trainer Christoph Widenmayer eine empfindliche 29:36-Niederlage vor gut gefüllter Halle. 100 Zuschauer kamen in die Werdenfels Arena an einem Dienstagabend. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal für ein Abendspiel unter der Woche so viele Leute in die Halle gelockt hätten“, gestand Hannes Bräu, sportlicher Leiter beim TSVP. Noch am Nachmittag hatte die HSG um eine weitere Verlegung der Partie gebeten. Es gebe zu viele Verletzte und die aktuelle Mannschaft sei nicht konkurrenzfähig. Eine erneute Verlegung der Partie war allerdings aufgrund der angespannten Hallensituation in Garmisch-Partenkirchen nicht möglich. „Wir finden schlichtweg keine Termine mehr, um zu spielen“, meint Bräu. Dabei hätte eine Pause wohl auch den Partenkirchnern gut getan. Leistungsträger Valentin Müller – 25 Tore in den vergangenen zwei Spielen – fiel nach einem Arbeitsunfall bis Ende des Jahres aus. Auch Max Wasielewski musste verletzt passen. Mit dem Dauerverletzten Andi Simon drei Stamm- und Schlüsselspieler, die die Mannschaft im Moment tragen.
Half alles nichts. Es musste gespielt werden. Die HSG kam mit der angekündigten Rumpftruppe, die von Anfang mit viel Leidenschaft und Tempo dagegenhielt. Entscheidend war diesmal die Qualität auf dem Parkett. Bei der HSG zog Youngster Lukas Neumüller die Fäden auf Rückraum-Mitte, während Routinier Konstantin Seemann in der Abwehr für Stabilität sorgte und vorne wie zu seinen besten Zeiten traf. Auf Partenkirchner Seite vermochte am Ende gar nichts mehr zu klappen. Im Angriff verzettelte man sich in Einzelaktionen, verwarf aber auch beste Tormöglichkeiten und fand dazu nie zum eigentlich angestrebten Tempospiel. Das Torhütergespann aus Lucas Scheffler und Stefan Pasurka lieferte insgesamt eine solide Leistung ab, aber auch auf der Gegenseite konnte Jörg Aßmayr einige entscheidende Bälle herausfangen.
Entscheidend wurde die Phase ab der 40. Spielminute. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Partie ein offener Schlagabtausch, dann kamen für Partenkirchen noch ein paar tragische Momente dazu. Sebastian Hofmann verletzte sich bei einer eher harmlosen Aktion schwer, wurde gleich ins Krankenhaus gebracht. Diagnose: Achillessehnenriss. Saisonaus. „Ganz, ganz bitter für ihn und das Team. Als Spielgestalter konnte er vor allem die letzten Wochen einige Akzente setzen“, ärgerte sich Coach Widenmayer. Derart geschockt lief vor allem im Angriff auf Partenkirchner Seite nichts mehr. Zahlreiche Fehlwürfe, technische Fehler und insgesamt eine schwache Zweikampfquote führten dazu, dass die HSG mit einem ganz einfachen Handball und Tempo unaufhörlich davonzog. Unnötige Zeitstrafen und fehlender Einsatz in der Abwehr ließen Widenmayer verzweifeln. Der TSVP-Coach hatte wohl auch das Gefühl, die Mannschaft nicht mehr zu erreichen. Frustriert saß er die letzten Minuten auf der Bank. „Wir müssen uns für diese Leistung bei den Zuschauern entschuldigen. Das geht einfach nicht“, kritisierte er sein Team. Einige jüngere Spieler im Team hätten einfach noch nicht das Format für die Bezirksoberliga. „Wir können uns aber nicht immer darauf ausruhen, dass es die Leistungsträger schon richten werden.“
Neben Hofmann, Wasielewski, Müller, Guggemoos (Zehenbruch) würden bei der abschließenden Partie auch noch Lucas Scheffler und Thomas Bräu fehlen. Fast die ganze Stamm-Sieben. Auch deswegen beantragte Widenmayer eine Spielverlegung für die letzte Partie des Jahres in Herrsching, die 2026 nachgeholt wird. Ein Dank geht an dieser Stelle an die Handballer vom Ammersee, die uns hier stark entgegengekommen sind! Bleibt zu hoffen, dass das Team aus diesem Alptraum aufwacht und mit neuer Motivation das Projekt Klassenerhalt 2026 angeht.
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