11 Dez
Ein einziger Alptraum
Partenkirchens Männerteam liefert beim Nachholspiel gegen die HSG Isar-Loisach eine desolate Leistung ab und wartet weiter auf einen Befreiungsschlag – Saisonaus für Sebastian Hofmann

25 Okt
TSV Partenkirchen - HSG Würm-Mitte 22 29:33
Männer 1 führen 40 Minuten gegen Favorit Würm-Mitte, sind mindestens ebenbürtig und verlieren am Ende 29:33 - Rot für Müller
Das war's mit dem erhofften Befreiungsschlag in der Bezirksoberliga vor der kurzen Herbstpause. Auch im fünften Spiel sind Partenkirchens Handballmänner gegen Würm-Mitte mindestens ebenbürtig, führen zwischenzeitlich 5 Tore, scheitern am Ende an vielen Kleinigkeiten, die in der Summe einfach nicht für Punkte reichen (29:33). "Einfach bitter. Würm-Mitte war absolut schlagbar und wir mindestens ebenbürtig", resümierte Coach Christoph Widenmayer.
Die Partie lief wie so oft in dieser Saison. Nach einem Tiefschlaf in der Anfangsphase und einem 0:3-Rückstand, drehen die Partenkirchner das Spiel, gehen mit 15:10 (21.) zeitweise in Führung, haben den Gegner im Griff - und dann entscheiden Kleinigkeiten. Gegen Würm-Mitte auffällig. Fast immer kam nach einer Führung eine Zeitstrafe oder ein Strafwurf. Dass Leistungsträger Valentin Müller in der 26. Minute die Rote Karte sieht - bitter und zumindest streitbar. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Torhüter Lucas Scheffler sicherlich ein weiterer Nackenschlag. Stefan Pasurka erwischte als einziger Goalie an diesem Tag einen guten Tag, parierte nicht nur Strafwürfe sondern auch einige gute Chancen der Gäste. Seine Leistung wurde zum Schluss nicht belohnt.
Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit zunächst leichten Vorteilen für Partenkirchen, die allerdings auch beim Stande von 24:23 (45.) es nicht schafften, sich weiter abzusetzen. Während Sebastian Malik drei Mal in Folge Aluminium traf, kassierte Partenkirchen innerhalb von drei Minuten 3 Strafwürfe und eine Zeitstrafe. Nur so gelang es Würm-Mitte die Partie überhaupt nicht entscheidend zu drehen (24:26). Ganz bitter. In der Folge trafen die Gäste, während Partenkirchen im Abschluss zu harmlos agierte. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff war die Partie entschieden. 200 Zuschauer in der Halle verwandelten die Werdenfels-Arena wieder in ein Tollhaus. "Es ist auch schade für die Zuschauer, die so zahlreich kommen und hinter dem Team stehen", meint Widenmayer, der in der Pause zur großen Analyse ansetzt. "Wir werden uns zusammensetzen und ins Detail gehen." Das große Glück der Partenkirchner sei vor allem der mannschaftliche Zusammenhalt. "Das Team ist in Takt, die Stimmung trotz der Niederlagenserie gut. Irgendwann werden wir dafür belohnt", ist sich der TSVP-Cheftrainer sicher.
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