05 Okt
Männer
Auswärts-Odyssee
Vier mal in Serie müssen die TSVP-Männer auswärts ran
Garmisch-Partenkirchen – Der Saisonstart des TSV Partenkirchen hat es in sich. In den ersten vier Partien treffen die Handballer auf drei Favoriten. Für eine zusätzliche unangenehme Überraschung sorgt der Verband: Der Spielplan sieht vier Auswärtsspiele am Stück für den TSVP vor. Erst am letzten Oktoberwochenende steht das erste Duell in der Zugspitzrealschule für Interimstrainer Hannes Bräu und sein Team an. An diesem Samstag fahren die Partenkirchner zum SC Unterpfaffenhofen/Germering II (16 Uhr). Für Bräu ein Gegner, den er noch nicht einzuschätzen kann, weil er sich neu aufgestellt hat. „Ein sehr junges Team, das Tempo machen wird."
Alleine weil sich die SC-Reserve auch aus dem Kader der Ersten Mannschaft bedienen darf, habe sie das das Zeug dazu, ganz oben mitzuspielen, betont Bräu. Dennoch fährt er mit einer gewissen Vorfreude ins Münchner Umland. „Es kann sein, dass das eines der Schlüsselspiele wird." Im Vergleich zur Partie in Weilheim muss der TSV auf Christoph Widenmayer (privat), Uli Eitzenberger (beruflich) und Lucas Plank verzichten, der bei seinem Stammverein TSV Haunstetten benötigt wird. Außerdem möchte der Trainer in Sachen Mihaly Toth nichts riskieren. Der Top-Neuzugang hat sich am Sprunggelenk verletzt. Ein Einsatz dürfte noch zu früh kommen. Dafür stoßen Moritz Ober und Neuzugang Marius Prieß zum Team.
Von seinen Handballern erwartet der TSVP-Trainer ein engagierteres Auftreten. Vor allem durch die erste und zweite Welle will Bräu Tore erzielen. In Weilheim habe das hin und wieder geklappt. „Aber noch nicht, wie ich mir das vorstelle." Die Abwehr stellt er auf viele Eins-gegen-Eins-Situationen ein. Denn: „Die Gastgeber haben nicht den brutalen Werfer in ihren Reihen."
(Andreas Kögl/GAP-Tagblatt)
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