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28 Sep
Männer
Beim starken Reserveteam des TSV Weilheim zeigen Partenkirchens Männer ein völlig anderes Gesicht und holen verdient die ersten zwei Punkte
Partenkirchens Handballmänner haben einen Fehlstart in die neue Bezirksliga-Saison abgewendet und gleichzeitig ein kleines Ausrufezeichen an die Konkurrenz gesendet. Beim 27:22-Auswärtserfolg gegen den TSV Weilheim II fand der TSVP vor allem in der Abwehr wieder zu alter Stärke und zeigte sich auch im Angriff wieder verbessert. "Nach der Leistung kann ich wieder besser schlafen", meinte Cheftrainer Christoph Widenmayer, der gerade mit der schwachen Leistung beim Auftakt in Immenstadt haderte und in Weilheim aber eine ganz andere Mannschaft sah.
Das lag sicher auch an Maximilian Wasielewski. Der ehemalige 2.-Liga-Profi spielte einen Großteil der Partie auf der Rückraum-Mitte-Position, riss das Spiel an sich und sorgte für die nötige Stabilität und Ordnung im Angriffsspiel, wovon gerade der Rückraum um den wieder erstarkten Valentin Müller, Lukas Sauter und Ahmed Bouhamidi profitierte. Dass sich die Gäste in der ersten Halbzeit nicht schon etwas absetzen konnten, lag vor allem an der schwachen Abschlussquote von außen. "Da müssen wir uns noch verbessern", mahnt Widenmayer. Zur Halbzeit noch unentschieden, entwickelte sich im zweiten Abschnitt zunächst ein offener Schlagabtausch, ehe sich Partenkirchen etwa 20 Minuten vor Ende ein wenig absetzen konnte. In der entscheidenden Phase hielt dann Torwart Stefan Pasurka zwei 7-Meter gegen die Weilheimer Legenden Max Pröll und Felix Becker. Auch in der Folge war er schwer zu überwinden. Vorne nutzte man die sich gebenden Chancen und zehn Minuten vor Ende betrug der Vorsprung schon fünf Tore. Ein komfortables Polster an diesem Tag, auch weil die Abwehr um "Wasie", Thomas Bräu und Franz Rieger den Weilheimern nur wenig Platz ließ. "Die drei haben hinten wirklich dichtgemacht und immer wieder technische Fehler bei den Gastgebern provoziert", analysiert Widenmayer.
Den Sieg in Weilheim will der TSVP-Coach noch nicht überbewerten, aber "die musst du zu Hause erst einmal schlagen. Mit dieser Aufstellung gehören die sicher zu den Top 5 in der Liga." Für sein Team gelte es jetzt, weiter fleißig zu trainieren, um auch bei den kommenden zwei Aufgaben, vor heimischer Kulisse gegen Fürstenfeldbruck II und auswärts beim TSV Mindelheim, weitere Punkte einzufahren. "Es gibt noch viel zu tun."
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