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19 Nov
Männer
Partenkirchens Männer sind trotz Abwesenheit einiger Stammkräfte auf Augenhöhe mit Pullach und scheitern am Ende knapp auch aufgrund eigener Fehler
Garmisch-Partenkirchen - Jetzt sind sie in der Situation, in die sie nie kommen wollten. Mit einer 28:29-Niederlage gegen Pullach verabschieden sich die Partenkirchner Handballer fürs Erste aus dem Wettlauf um die vorderen Plätze. Wobei Trainer Christoph Widenmayer nicht groß auf seine Mannschaft draufhauen wollte. Er sah einen Gegner auf Augenhöhe. „Das kann so oder so ausgehen“, erklärt der Coach. Das Hauptdefizit machte Widenmayer im Angriff aus. „Vorne haben wir das Spiel verschenkt.“ Gegen die offensive Abwehr unterlief dem TSVP ein paar Fehler zu viel, gerade in den wichtigen Minuten nach der Halbzeitpause. Denn in dieser Phase warf Pullach einen kleinen Vorsprung heraus. Für den Geschmack des Trainers wurde die Partie da zu hektisch. Aber: „Ich kann niemandem explizit einen Vorwurf machen.“
Hinzu kam, dass die Gäste mit gnadenloser Effizienz am Siebenmeterpunkt zuschlugen. Ihr Stammschütze Moritz Schimetat – wenig überraschend der Beste der Klasse (27 Tore bei 87 Prozent Quote) – verwandelte sämtliche seiner neun Versuche. „Jeder war hervorragend geworfen“, lobt Widenmayer. Wie gegen Murnau versuchte er am Ende mit einer Ganzfeld-Verteidigung den Abend noch zu retten. „Mit viel Glück springt ein Punkt heraus“, sagt der Trainer. Doch immer kann das nicht gut gehen – und diesmal gelang den Pullachern der entscheidende Treffer elf Sekunden vor Schluss. Am Ende sahen die Gastgeber das Ergebnis nicht sonderlich tragisch. Anton Rieger lobte der Coach für seine souveränen Abschlüsse und die Leistung in der Abwehr. In diesem Punkt gab’s ohnehin wenig zu bemängeln. (Andreas Mayr/GAP-Tagblatt)
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