16 Sep
Hoffen auf die Zukunft
Partenkirchens Handballer starten nach einer sehr durchwachsenen Vorbereitung am Wochenende in ihre zweite Bezirksligaoberliga-Saison - stark veränderter Kader - Entwicklung vor Klassenhalt

17 Nov
Männer I
Partenkirchens Männer kämpfen immer noch mit Personalproblemen und empfangen am Samstag erstmals den SV Pullach - Pasurka zurück im Tor
Garmisch-Partenkirchen - Christoph Widenmayer ist um seinen Job als Cheftrainer der Partenkirchner Männer aktuell nicht zu beneiden. Ja, die Trainingsbeteiligung ist angesichts der vielen Ausfälle durchaus gut, aber die eigentliche Stammformation der Partenkirchner wird auch am Samstag (19.30 Uhr) gegen den SV Pullach bei Weitem nicht im Einsatz sein.
Gerade im Rückraum gibt es aktuell viele Löcher, die Widenmayer versucht zu stopfen. Zum urlaubenden Ahmed Bouhamidi, dem verletzten Jonas Ober und den beruflich noch bis Januar abwesenden Kevin Gutteck gesellt sich nun eine Knieverletzung von Youngster Ferdinand Sprenger. Wie gegen Gilching wird wohl auch wieder Lukas Sauter im linken Rückraum zum Einsatz kommen und auch Thomas Bräu. Der Routinier, Abwehrchef und Kreisläufer, bekommt mit Youngster Xaver Ostler einen Back-Up, um die ein oder andere Aktion im Rückraum anzuleiten.
Nachdem im Tor eine weitere Hiobsbotschaft durch die längerfristige Verletzung von Vincent Hössle zu verkraften ist, kehrt zumindest Stefan Pasurka wieder zurück. Der Stammtorhüter war zuletzt privat verhindert, machte aber im Training einen guten Eindruck.
"Es wird für uns nicht leichter", gesteht Partenkirchens Trainer. Man müsse improvisieren. Zusammen mit dem Team hofft er vor allem auf die Zuschauer und eine Heimspielatmosphäre gegen den Bezirksoberliga-Absteiger SV Pullach, der in die aktuelle Bezirksliga-Saison eher durchwachsen eingestiegen ist. Es ist in 19 Jahren Männerhandball in Partenkirchen das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Noch nie hat der TSVP die erste Garde der Pullacher herausgefordert. Entweder stand der TSVP ganz unten oder Pullach eben in der Bezirksoberliga. Es wird also wieder ein Stück Handballgeschichte geschrieben.
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