10 Mär
Ein Spiel, das Mut macht
Partenkirchens Handballmänner liefern in Landsberg eine respektvolle Leistung ab

06 Feb
Männer
Männer 1 müssen in 24 Stunden gleich zwei Mal gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf ran - Kaufbeuren kommt zum Heimspiel mit Fanbus
So oder so wird es ein Wochenende, an das man sich länger zurückerinnert. Am Samstag rollt ein Bus aus dem Allgäu an, der Spieler und Fans der Kaufbeurer Handballer beherbergt. Sie wollen das letzte Spiel vor der Faschingspause im Werdenfels-Gymnasium zu einem Spektakel samt Sause machen, haben sich entsprechend früh schon beim TSV Partenkirchen angekündigt. Die selbsternannten „Roten Rebellen“ haben ihrerseits jeden Grund, die nächsten zwei Tage gesondert zu behandeln. Es herrscht Ausnahmezustand beim Aufsteiger. Bislang nicht wegen des legendären Faschings, sondern zunächst wegen Handball. Mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden bestimmt die Mannschaft selbst über ihr Schicksal. „Das Wochenende ist super wichtig. Zwei Punkte sind ein Muss, vier wären optimal“, betont Trainer Christoph Widenmayer vor den anstehenden Duellen in Herrsching (heute, 20.15 Uhr) und daheim gegen Kaufbeuren (Samstag, 18 Uhr). Die Partenkirchner haben selbst dafür gesorgt, dass nun locker ein Drittel der Bezirksoberliga in den Abstiegskampf verwickelt ist. „Es können sicher noch vier, fünf Mannschaften absteigen“, glaubt Trainer Widenmayer. Auch deshalb gewichten die Allgäuer – aktuell Fünftletzter – die Partie am Samstag so hoch.
Gerade weil sie das Spiel mit so viel Bedeutung aufladen, macht sich der TSVP-Coach Sorgen. „Die Herausforderung wird sein, dass wir das erste Spiel ernst nehmen.“ Herrsching mag zwar Letzter sein, hat aber zu Hause auch schon einen Abstiegsgipfel (gegen Sonthofen) gewonnen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich beide Clubs noch nie begegnet sind. Widenmayer und seine Kollegen haben keinerlei Referenzpunkte von früher, auf die sie zurückgreifen können. Entsprechend beschäftigten sie sich mit sich selbst – und der großen Baustelle des vorigen Spieltags. 45 Gegentore in Wolfratshausen veranlassten den Trainer zu einer Generalschelte seiner Abwehr. Eine Woche später sagt Widenmayer bereits: „Ich bin überzeugt, dass wir gegen Herrsching besser aussehen.“
Die Watschn der Vorwoche hat keine bleibenden Schäden hinterlassen, es genügte, im Training die Defensivarbeit zu intensivieren. So schlimm das Ergebnis aussah: Wichtiger war ohnehin, die Stammkräfte für das Wochenende der Wahrheit zu schonen. Bleibt noch zu klären, wie die Partenkirchner die ungewöhnliche Doppelbelastung verkraften. Bereits vor Weihnachten hatten sich die zwei Vereine auf diesen Freitag als Ersatz geeinigt. Weil sie damals beide mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatten und kein anderer Termin möglich war. „Am Turnerkranzl wollten wir nicht spielen.“ Deshalb blieb nur ein Freitag als Alternative. „Ist alles nicht optimal“, weiß der Coach. Andererseits bleiben seine Mannen so wenigstens im Rhythmus – und haben die einmalige Chance, an einem Wochenende zum unteren Mittelfeld aufzuschließen. Widenmayer sagt: „Wir machen unsere Hausaufgaben und schauen, was rauskommt.“ (Andreas Mayr/GAP-Tagblatt)
10 Mär
Partenkirchens Handballmänner liefern in Landsberg eine respektvolle Leistung ab
05 Mär
Abschiedstour in der BOL: Männer 1 müssen nach Landsberg - Widenmayer: "Wir können befreit aufspielen."
01 Mär
Männer 1 nach der 29:34-Niederlage kaum noch zu retten in der Bezirksoberliga - Widenmayer: "Mit Anstand aus der Liga verabschieden."
27 Feb
In der Liga stehen Männer 1 am Samstag (20 Uhr) vor einem Endspiel gegen den TSV Gilching - abseits des Parketts verlängert der Trainer vorzeitig
21 Feb
Männer 1 müssen aufgrund zahlreicher Ausfälle bei Topteam Würm-Mitte mit einer Reserve-Mannschaft auflaufen, die sich 40 Minuten wacker schlägt