21 Sep
Langsam, schmutzig, ziemlich mutig
Männer 1 verlieren in Ottobeuren, finden aber Antworten auf eine schwierige Bezirksoberliga-Saison

24 Sep
Männer I
Beim Heimspielauftakt gegen Gilching am Samstag (20 Uhr) fährt Coach Widenmayer die Erwartungen zurück und hofft auf weitere Fortschritte seines Teams
Der erste Spieltag in der Bezirksoberliga ist vorbei und ein wenig kann man schon sagen: Partenkirchens Handballer sind nicht nur der Außenseiter Nummer 1 in dieser Spielzeit sondern auch die Wundertüte schlechthin. Gegen ein junges und talentiertes Ottobeurer Team stellte sich der TSVP gar nicht mal so schlecht an, kämpfte mit allen Mitteln und ging erhobenen Hauptes vom Parkett.
Am Samstag (20 Uhr) steht nun die Heimpremiere des Teams in der Werdenfels-Arena an. Gegner sind alte Bekannte: Der TSV Gilching ist seit Jahren einer der immer wiederkehrenden Testspielgegner der Partenkirchner. Auch dieses Jahr traf man sich im Sommer, testete, horchte sich ein wenig aus und trifft nun in der Liga wieder aufeinander. Die Gilchinger, bekannt für ihre gute Arbeit im Kinder- und Jugendbereich, wollen dieses Jahr laut eigenen Angaben schneller der Klassenerhalt der BOL schaffen als im Vorjahr, als man bis zum letzten Spieltag zittern musste. Mit einer starken Vorbereitung im Rücken reisen sie als Favoriten nach Partenkirchen.
Dort will man sie herzlich aber auch lautstark empfangen. Beim Heimspielauftakt im September erwartet man noch nicht so viele Zuschauer in der Arena wie dann von November bis Februar - Handballzeit unter der Zugspitze. Co-Trainer Christoph Widenmayer will den Heimvorteil trotzdem nutzen und schwört sein Team darauf ein, jede Chance auf Punkte zu nutzen. Der TSVP-Kader ist aber nach wie vor nicht in Bestbesetzung. Nino Peer und Abwehrverstärkung Lukas Baumann fehlen aus privaten Gründen, Franz Rieger hat krankheitsbedingt abgesagt, was vor allem der Defensive zusetzt. "Auf die wird es ankommen", meint Widenmayer, der mit Lucas Scheffler und Stefan Pasurka zwei starke Torhüter in seinen Reihen weiß. Im Mittelblock wird Neuzugang Nummer drei, Youngster Maximilian Dauster, eine Chance bekommen. "Er wird sich noch entwickeln und soll spielen", betont Widenmayer, der mit Jannik Guggemoos auch einen weiteren Rückkehrer im Kader begrüßt, der seine Position seit dieser Saison neu definiert. Jahrelang war er als Kreisläufer aufgelaufen. In der Vorbereitung wurde er zum Rückraumspieler umgeschult. Eine Position, die er immer besser ausfüllt.
Gegen Gilching will Widenmayer "dranbleiben" und alles geben. Das Ergebnis sei gar nicht so wichtig: "Wir wollen und werden uns entwickeln. Das hat Vorrang."
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