23 Mär
Mit einem Lächeln abgereist
Partenkirchens Handballmänner können die Meisterfeier Kempten/Kotterns nicht stören, schlagen sich aber wacker

16 Sep
Männer I
Partenkirchens Handballer starten nach einer sehr durchwachsenen Vorbereitung am Wochenende in ihre zweite Bezirksligaoberliga-Saison - stark veränderter Kader - Entwicklung vor Klassenhalt
Mehr als 10 Jahre ging es für Partenkirchens Handballmänner fast immer nur bergauf. Von der ehemals schwächsten Mannschaft im Bezirk Alpenvorland stieg man 2025 erstmals in die Bezirksoberliga auf. Der größte sportliche Erfolg unserer Abteilung in den vergangenen 30 Jahren. Es folgte eine Premierensaison in der höchsten Spielklasse des Bezirks, die am Ende einfach nur zwei Wörtern beschrieben werden konnte: Pech gehabt.
Mit einem Kader, der wirklich BOL-tauglich war, startete man, an dem aber schon bis zum Start der Rückrunde das Verletzungspech zuschlug. Hinzu kamen unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, ein wenig Pech und natürlich eigenes Unvermögen. Erst im Nachgang sicherte man sich den Klassenerhalt, nachdem mit dem Eichenauer SV ein Team aus der Oberliga lieber gleich in die Bezirksliga ging. Auch der TSV Sonthofen wollte nicht in der BOL starten, also hatte der TSVP das Startrecht und nutzte es - ohne aber zu wissen, welch' schwierige Vorbereitung das Team im Sommer 2026 durchmachen sollte.
Kurzerhand wird man wohl mit einem stark veränderten Kader an den Start gehen. Nachdem Thomas Bräu und Maximilian Wasielewski bereits am Saison ihr Karriereende bekanntgaben, folgten Anton Rieger und Bernhard Gröbl im August 2026. Zur gleichen Zeit gab auch die langjährige Stammkraft Sebastian Malik bekannt, eine Auszeit angehen zu wollen. Timo Kalaj wollte kurz nach Slowenien in die Heimat und kam nie wieder zurück. Valentin Müller und Sebastian Hofmann steigen nach ihrem Achillessehenriss erst frühestens im Dezember ins Training ein. Die Last der Verantwortung liegt nun auch bei den Youngstern wie Lukas Sauter und Ferdinand Sprenger. Ahmed Bouhamidi absolvierte eine starke Vorbereitung und das Torhüterduo Lukas Scheffler/Stefan Pasurka befindet sich aktuell in Bestform. Mit Nino Peer konnte man einen Allrounder aus der Handballschule des HC Erlangen gewinnen. Lukas Baumann kommt aus der Bodensee-Region. Ex-Profi Andreas Simon gibt als Cheftrainer die taktische und sportliche Richtung an, während Christoph Widenmayer im Hintergrund das Team organisiert.
Im Sommer konnte man mit Gyula Nagy einen 7-fachen ungarischen Ex-Nationaltorhüter als Torwarttrainer gewinnen, der "sensationelle" Arbeit leistet, wie es Hannes Bräu, sportlicher Leiter der TSVP-Handballer beschreibt: "Die Rahmenbedingungen in Sachen Training und Teambetreuung waren noch nie so gut und professionell." Umso bitterer treffen die Mannschaft die aktuellen Verletzungen und eine Vorbereitung, die alles andere als zufriedenstellend gelaufen ist. Hinzu kommt: Als einziger Verein des Bezirks startet man gleich mit zwei Minuspunkten: Das Resultat der neuen BHV-Verordnung zur Abstellung von Schiedsrichtern. "Wir waren hier chancenlos", ärgert sich Bräu. "Damit müssen wir leben, auch wenn ich die aktuelle Regel weder für das Schiedsrichterwesen noch für unsere Sportart als zukunftsweisend betrachte."
Alles spricht gegen Partenkirchen. Der Klassenerhalt wäre wohl ein Wunder, aber er ist gar nicht das Ziel: "Wir wollen die jüngeren Spieler und die Mannschaft entwickeln", meint Simon. Zukunftsperspektiven schaffen für die potenziellen Nachwuchsspieler, die in den kommenden Jahren aus dem Jugendbereich aufrücken. Vorher aber muss man durch eine schwere Saison, bei der es nur einen Trumpf gibt: die Werdenfels Arena. "Wir brauchen die Zuschauer im Rücken, dann ist vielleicht die ein oder andere Überraschung möglich", sagt Widenmayer. In der abgelaufenen BOL-Saison hatte man nach Kempten/Kottern den zweithöchsten Zuschauerschnitt der Liga. Gerade Richtung Weihnachten und danach ein Hexenkessel. Die vielleicht einzige Hoffnung im Unterfangen Klassenerhalt.
23 Mär
Partenkirchens Handballmänner können die Meisterfeier Kempten/Kotterns nicht stören, schlagen sich aber wacker
10 Mär
Partenkirchens Handballmänner liefern in Landsberg eine respektvolle Leistung ab
05 Mär
Abschiedstour in der BOL: Männer 1 müssen nach Landsberg - Widenmayer: "Wir können befreit aufspielen."
01 Mär
Männer 1 nach der 29:34-Niederlage kaum noch zu retten in der Bezirksoberliga - Widenmayer: "Mit Anstand aus der Liga verabschieden."